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Kein Verständnis mehr für das Verhalten des RCDS – „Grenze des Populismus ist seit langem Überschritten!“ Mit Empören reagiert die Juso-Hochschulgruppe auf einen Artikel, den der RCDS am 11. April auf seiner Homepage veröffentlichte. Bereits die Überschrift des Artikels – „Koalitionsgespräche mit dem RCDS gescheitert“ – ist eine Lüge. Fakt ist, es hat in diesem Jahr keine Koalitionsverhandlungen zwischen der Juso-Hochschulgruppe und dem RCDS gegeben. Zum wiederholten Male schlägt der RCDS mit der Keule der parteipolitischen oder ideologischen Motivation politischer Handlungen auf den politischen Gegner ein. „Die Grenze des Populismus ist seit langem überschritten. Wir dulden die Hetzkampagnen des RCDS nicht“, erklärt David Knorr, Vorsitzender der Juso-Hochschulgruppe. Im Wahlkampf fiel der RCDS durch unbegründete Korruptionsvorwürfe gegen den AStA und diffamierende Wahlslogans auf: „Dieses Verhalten schadet der gesamten studentischen Interessenvertretung. Auch ist das kein Umgang untereinander. Wer sich so verhält, hat es schwer politisch ernst genommen zu werden“, so Martin Commentz, stellv. Vorsitzender der Juso-HSG. Für die Juso-HSG steht die Konzentration auf wichtige hochschulpolitische Themen im Vordergrund: „Nicht die in der Bonner Hochschulpolitik aktiven Gruppen sind das Problem, sondern die gesetzgebende schwarz-gelbe Landesregierung. Doch hier ist der RCDS anscheinend zu feige die eigenen Leute offen zu kritisieren“, betont David Knorr. Der RCDS ist die einzige Hochschulgruppe, die Studiengebühren befürwortet, obwohl eine überwältigende Mehrheit der Studierenden die Gebühren ablehnt und die sozialen Konsequenzen evident sind. Die ständige Behauptung, der Protest gegen Studiengebühren sei ideologisch motiviert, ist gerade zu absurd: „Dass gerade die Konservativen ein feudales Verständnis des Bildungssystems haben ist ja hinlänglich bekannt“, kommentiert David Knorr. Derzeitig konterkariert das Verhalten des RCDS eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, die auch koalitionsunabhängig sinnvoll und wichtig wäre: „Wir hoffen jedoch, dass die Kommilitoninnen und Kommilitonen des RCDS wieder zur Besinnung kommen – im Sinne studentischen Interesses, dessen Vertretung sich doch auch der RCDS auf die Fahnen schreibt“, so Martin Commentz. |